| Systematik | |
| Ordnung: | Asternartige (Asterales) |
| Familie: | Korbblütler (Asteraceae) |
| Unterfamilie: | Cichorioideae |
| Tribus: | Cichorieae |
| Gattung: | Schlagintweitia |
| Art: | Weißliches Habichtskraut |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Schlagintweitia intybacea (ALL.) GRISEB. Syn.: Hieracium intybaceum ALL. |
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| Merkmale | |
| Pflanze Michsaft führend, klebrig, stark duftend; Stängel einfach oder im unteren Drittel gabelig verzweigt; Stängelblätter 10-15 wechselständig angeordnet, im Umriss lanzettlich bis zungenförmig linealisch, mit verschmälertem oder abgerundetem Grund halb stängelumfassend sitzend, buchtig gezähnt bis fiederlappig, mehr oder weniger wellig, beiderseits durch zahlreiche Drüsenhaare klebrig; Blütenstand körbchenförmig, nur gelblich-weiße Zungenblüten. |
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| Standort | |
| Die Art gedeiht am besten auf kalkarmem, humusreichem, steinigem Untergrund und besiedelt steinig-lückige, alpine Rasen und Matten, Ruheschutt, seltener Geröll, Felsspalten oder steinige Zwergstrauchbestände in den Allgäuer Alpen bis in Höhenlagen von etwa 2200 m. | |
| Gefährdung | |
| RLVlbg: -/- | D: 2/- | CH: -+/- | |
| Wissenswert |
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| Der alte Gattungsname Hieracium kommt vom altgriechischen ἱέραξ (=Habicht). Der Habicht soll der Sage nach seine Augen mit dem Milchsaft der Pflanze geschärft haben. | |
| Trivialnamen | |
| Endivien-Habichtskrau, Weißes Habichtskrau, Zichorien-Habichtskraut | |
| Quellenangabe und Links | |
| Textquelle: |
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