Bam, Walmendinger Horn Süd Juli 2008
| Systematik | |
| Ordnung: | Schmetterlingsblütenartige (Fabales) |
| Familie: | Hülsenfrüchtler (Fabaceae) |
| Unterfamilie: | Schmetterlingsblütler (Faboideae) |
| Tribus: | Trifolieae |
| Gattung: | Klee (Trifolium) |
| Sektion: | Trifolium |
| Art: | Wiesen-Klee |
| Wissenschaftlicher Name | |
| Trifolium pratense L. | |
| Merkmale | |
| Schaftpflanze mit kräftigem Rhizom und Zugwurzeln, Tiefwurzler (bis 2 m!); Stängel aufrecht oder Aufsteigend, kahl bis dicht angedrückt behaart; Laubblätter wechselständig, spiralig angeordnet; Blattspreite 3-teilig gefingert, Blättchen glattrandig, eiförmig bis elliptisch mit rundlichem Grund, im oberen Bereich länglich, beidseits fein behaart, hellerer Fleck in der Mitte; Blütenstand vielblütig, kugelig bis eiförmig ährig, ∅ 2-3cm, häufig von den obersten Stängelblättern umhüllt; Blüten zwittrig, zygomorph, 5-zählig mit doppelter Blütenhülle, Kelchblätter verwachsen, Kelchzähne ungleich, gewimpert, Kronblätter verwachsen, rötlich-purpurn, auch rosa, selten weiß; Hülsenfrüchte mit 1-2 hartschalige Samen, mindestens 14 Jahre keimfähig. |
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| Standort | |
| Man findet den Wiesen-Klee in Fettwiesen, auf Feldern und in lichten Wäldern, auch als Kulturpflanze wird er angebaut; er bevorzugt frische, nährstoffreiche, tiefgründige Ton- und Lehmböden und ist kalk- und sulfatliebend. In den Zentralalpen steigt er bis in Höhenlagen von 2600 m auf. | |
| Gefährdung | |
| RLVlbg: -/- | D: -/- | CH: -/- | |
| Verwendung |
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| Der Wiesen-Klee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet; durch die Symbiose mit stickstoff-fixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. | |
| Trivialnamen | |
| Rot-Klee, Roter Wiesenklee | |
| Quellenangabe und Links | |
| Textquelle: Gute Übersichten: |
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