Teufelsabbiss 
Succisa pratensis

Bam, ↑↓ Egg August 2007

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Blume des Jahres 2015
Systematik
Ordnung: Kardenartige (Dipsacales)
Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)
Unterfamilie: Kardengewächse (Dipsacoideae)
Gattung: Succisa
Art: Teufelsabbiss
Wissenschaftlicher Name
Succisa pratensis  MOENCH
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    VII-IX    20-80 cm   
Rhizom bis 50 cm in die Tiefe, am unteren Ende meist abgefault und wie abgebissen aussehend;
Stängel aufrecht, oben blattlos, behaart;
Laubblätter rosettig, gegenständig, länglich bis länglich-lanzettlich, meist ganzrandig;
Blüten 50-80 in kugeligem Blütenstand, violett bis blau, im Gegensatz zu Witwenblumen (Knautia) und Skabiosen (Scabiosa) keine strahlenden Randblüten; Staubblätter Kronröhre deutlich überragend.
Standort
Man trifft den Teufelsabbiss besonders in montanen Regionen auf Moor-Magerwiesen an. Dabei bevorzugt er wechselfeuchte, basenreiche, mäßig saure und humose Böden. Man findet ihn  im Kleinwalsertal bis in Höhenlagen von 1400 m.
Gefährdung
RLVlbg: -/- | D: -3¹/- | CH: -/-
¹) in einigen Bundesländern gefährdet
Aberglaube
In der Volksmedizin soll Teufelsabbiss wirksam gegen Steinleiden sein (vor allem angeblich, wenn er in der Nacht vor dem 24. Juni gepflückt wird).
Dem wie abgebissen aussehenden „Wurzelstock“ des Teufelsabbiss wurde eine antidämonische Wirkung zugeschrieben. Als Amulett um den Hals getragen sollte er den Träger vor bösen Zaubern schützen; im Stall aufgehängt, galt er als sicheres Mittel, das Vieh vor Behexung zu bewahren.
Trivialnamen
Gewöhnlicher Teufelsabbiss, Abbiss, Teufelwurz, Teufelsbiss
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Teufelsabbiss bei Wikipedia
Icon_Link_extern Succisa pratensis bei infoflora.ch
Icon_Link_extern Succisa pratensis bei floraweb.de
Icon_Link_extern Blume des Jahres Icon_pdf bei loki-schmidt-stiftung.de