Jakobs-Greiskraut 
Senecio jacobaea

Bam, oberhalb Ifenhütte Juni 2007

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Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Senecioneae
Gattung: Greiskräuter (Senecio)
Art: Jakobs-Greiskraut
Wissenschaftlicher Name
Senecio jacobaea  L.
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    VI-IX    30-100 cm      Icon_Totenkopf_giftig
Stängel  aufrecht, oft dunkelrot überlaufen;
Laubblätter leierförmig fiederteilig; unregelmäßige, stumpf gezähnte Abschnitte, zum Ende hin verbreitert, an der Basis Öhrchen;
Blütenstand weit verzweigt, schirmrispig; zahlreiche gelbe körbchenförmige Teilblütenstände; Körbchen ∅ 15-25 mm; Spitzen der Hüllblätter meist schwarz; Zungenblüten gelb, meist 12-15, meist gut ausgebildet.
Standort
Jakobs-Greiskraut gedeiht am besten auf mäßig frischen bzw. wechselfrischen, mehr oder weniger nährstoff- und basenreichen, humosen Lehm- und Sandböden. Man findet es im Kleinwalsertal bis in Höhenlagen von etwa 1700 m.
Gefährdung
RLVlbg: -/- | D: -/- | CH: -+†¹/-
¹) RE = regional ausgestorben
Giftig
Diese Pflanzenart wird von Landwirten und Pferdehaltern nicht gerne gesehen, da alle ihre Teile auf Grund der enthaltenen leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide giftig sind und dies auch bei Hautkontakt. Der Gehalt ist in den Blüten bis zu doppelt so hoch wie im Kraut.
Die Alkaloide bleiben, im Gegensatz zu vielen anderen Giftpflanzen, bei der Konservierung in Heu oder Silage wirksam und werden auf diese Weise auch von Weidetieren mit aufgenommen, die die im frischen Zustand bitter schmeckenden Kräuter ansonsten eigentlich meiden. Auch kleine Dosen schädigen die Leber dauerhaft.
Trivialnamen
Jakob-Greiskraut, Jakobs-Kreuzkraut;
Auf der Isle of Man Cushag – dort Nationalblume.
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Jakobs-Greiskraut bei Wikipedia
Icon_Link_extern Senecio jacobaea bei floraweb.de
Icon_Link_extern Senecio jacobaea bei infoflora.ch
Bildquelle: Senecio jacobaea, Compositae, aus Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz von Otto Wilhelm Thomé, Tafeln von Walter Müller, Gera 1885 – Icon_Link_extern www.biolib.de Icon_gemeinfrei