Wald-Erdbeere
Fragaria vesca

Bam, ↓↑ Rohr Juli 2007

Bildquelle: Fragaria vesca, Rosaceae, aus Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz von Otto Wilhelm Thomé, Tafeln von Walter Müller, Gera 1885 – Icon_Link_extern www.biolib.de Icon_gemeinfrei

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Systematik
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Erdbeeren (Fragaria)
Art: Wald-Erdbeere
Wissenschaftlicher Name
Fragaria vesca  L.
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    V-VII    5-25 cm
Pflanze behaart mit langen, bewurzelten Ausläufern;
Stängel nur wenige Blüten tragend;
Blätter 3-zählig in grundständiger Rosette, scharf gezähnt, unterseits heller grün;
Blüten weiß, 5-zählig, radiärsymmetrisch; etwa 20 gelbe Staubblätter;
Beere eigentlich Sammelnussfrüchte, rot essbar, lecker.
Standort
Die Wald-Erdbeere bevorzugt sonnige bis absonnige Standorte und benötigt feuchte, aber gut durchlässige, nährstoff- und humusreiche Böden. Sie wächst bevorzugt in lichten Laub- und Nadelwäldern sowie entlang der Waldränder bis in Höhenlagen von über 2000 m.
Gefährdung
RLVlbg: -/- | D: -/- | CH: -/-
Ausbreitungsmechanismen
Tiere und Menschen, welche die Frucht essen, scheiden die kleinen hartschaligen Nüsschen wieder aus, so dass die Nüsschen – sofern sie geeignete Standortbedingungen vorfinden – keimen können (sogenannte Endochorie).
Säugetiere wie Rotfuchs, Dachs, Eichhörnchen, Igel, Rötelmaus und Siebenschläfer; Vögel wie Amsel, Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose wie Weinbergschnecke, einige Käferarten und Tausendfüßer werden von den rotfarbigen Früchten angelockt und sind damit an ihrer Verbreitung beteiligt. Ameisen schleppen die Früchte in ihre Baue, verfüttern das Fruchtfleisch an ihre Larven und tragen anschließend die verbliebenen Nüsschen aus dem Bau.
An den Stängeln verbleibende Früchte vertrocknen, die Nüsschen fallen herab (Barochorie); außerdem vermehren sich die Erdbeeren durch lange Ausläufer , die sich bewurzeln und neue Rosetten bilden (Blastochorie).
Heilpflanze
Carl von Linné, der berühmte schwedische Botaniker (Botanikerkürzel „L.“ – siehe oben), der im 18. Jahrhundert lebte, soll sich durch eine Kur mit Erdbeerblättertee und frischen Walderdbeeren von der Gicht befreit haben.
Trivialnamen
Monatserdbeere, Gemeine Erdbeere;
Buscherdbeere, Knickbeere
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Wald-Erdbeere bei Wikipedia
Icon_Link_extern Fragaria vesca bei infoflora.ch
Heilpflanze und mehr Icon_Link_extern Erdbeere bei kaesekessel.de