Trauben-Holunder 
Sambucus racemosa

Bam, ↑ Gehrenhang Juli 2007 – ↓ Egg August 2007

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Systematik
Ordnung: Kardenartige (Dipsacales)
Familie: Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)
früher: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae)
Gattung: Holunder (SambucusHolder
Art: Trauben-Holunder
Wissenschaftlicher Name
Sambucus racemosa  L.
Merkmale
Icon_holzig    IV-V    (Früchte: VII-VIII)    100-350 cm     Icon_maessig_giftig
Strauch groß, laubabwerfend, Borke grau;
Laubblätter anfangs bronzefarben bis rot, erst später vergrünend, unpaarig gefiedert, Fiedern oval, Blattrand gesägt;
Blütenstand dicht, schirmrispig; Blüten klein, radiärsymmetrisch, 5-zählig, Kronblätter cremefarben, 3-5 Fruchtblätter;
Steinfrüchte kegelig-rundlich, leuchtend rot, 3-5 giftige Samen.
Standort
Der Trauben-Holunder wächst gerne an schattigen Orten in Wäldern und Waldrändern, auch in Gebüschen und auf Lichtungen; er ist resistent gegen Kälte und Wind, Trockenheit oder Kalk schaden ihm; er bevorzugt Standorte mit viel Stickstoff und wenig Salz. Man findet ihn im Kleinwalsertal bis in Höhenlagen von etwa 1600 m.
Gefährdung
RLVlbg: -/- | D: -/- | CH: -/-
Giftig
Roh und unreif sind die Früchte des Trauben-Holunders giftig. Sie führen zu Brechdurchfall und wurden deshalb früher volkstümlich auch als Brech- und Abführmittel eingesetzt. Auf jeden Fall müssen die Steinkerne entfernt werden, da das Gift der Samen nicht durch Kochen unschädlich gemacht wird.
Trivialnamen
Roter Holunder, Hirsch-Holunder, Berg-Holunder
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Roter Holunder bei Wikipedia
Icon_Link_extern Sambucus racemosa bei floraweb.de
Icon_Link_extern Sambucus racemosa bei infoflora.ch

 

Bam, Gemstel August 2013