Taubenkropf-Leimkraut   Schnellbluama
Silene vulgaris

Bam, ↑↓ Ladstatt Juli 2008

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Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Unterfamilie: Caryophylloideae
Tribus: Sileneae
Gattung: Leimkräuter (Silene)
Art: Taubenkropf-Leimkraut
Wissenschaftlicher Name
Silene vulgaris  (MOENCH) GARCKE
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    VI-IX    20-50 cm
Pflanze tiefwurzelnd, Stängel aufrecht, kahl;
Laubblätter gegenständig, eiförmig bis lanzettlich, glatt, bläulich grün, am Rand häufig gewellt;
Blütenstand endständig, gabelig mit mehreren aufrechten bis nickenden Blüten, 5-zählig, radiärsymmetrisch; Kelchröhre weiß oder hellrosa, stark vernetzt, 20-nervig, aufgeblasen; Staubblätter und Griffel aus Blüte herausragend;
Fruchtstand kugelige Kapselfrucht; graue Samen nierenförmig, etwa 1,5 mm groß.
Standort
Das Taubenkropf-Leimkraut gedeiht am besten auf trockenen, wechselfeuchten, nicht sauren und stickstoffarmen, kalkhaltigen Böden. Auf bewirtschafteten Flächen tritt es selten auf. Man findet es  bis in Höhenlagen von über 2000 m.
Gefährdung
RLVlbg: -/- | D: -/- | CH: -/-
Verwendung
Früher wurde aus den Wurzeln Seifenlauge gekocht.
Junge Triebe kann man vor der Blüte pflücken und wie Gemüse verwenden oder roh zu einem Salat geben sowie als frisches Wildkraut für einen interessanten süßlichen Geschmack nach Lakritze und Erbsen in den letzten 5 Minuten Garzeit einem Gericht hinzufügen.
In Italien ist „Strigolo“ sogar im Handel erhältlich, hier ein Rezept für eine Icon_Link_extern Soße mit Strigoli bei riviera.rimini.it
Trivialnamen
Gewöhnliches Leimkraut, Aufgeblasenes Leimkraut, Klatschnelke, Blasen-Leimkraut, Knirrkohl
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Taubenkropf-Leimkraut bei Wikipedia
Icon_Link_extern Silene vulgaris bei infoflora.ch