Sumpf-Dotterblume    Moosbluama
Caltha palustris

Bam, Obere Walmendinger Alpe Juni 2008

Bildquelle: Caltha palustris, Ranunculaceae, aus Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz von Otto Wilhelm Thomé, Tafeln von Walter Müller, Gera 1885 Icon_gemeinfrei

 

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Systematik
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Unterfamilie: Ranunculoideae
Tribus: Caltheae
Gattung: Dotterblumen (Caltha)
Art: Sumpf-Dotterblume
Wissenschaftlicher Name
Caltha palustris  L.
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    III-VI (2: VII-X)    15-60 cm    Icon_Heilpflanze    Icon_maessig_giftig    
Stängel bogig aufsteigend bis aufrecht, hohl, kahl, oben verzweigt, mehrblütig;
Laubblätter dunkelgrün, oft glänzend, herz- bis nierenförmig, ungeteilt gekerbt; grundständige lang gestielt.
Blütten dottergelb, meist 5 breit ovale Perigonblätter
Standort
Die Sumpf-Dotterblume wächst in Sumpfwiesen, an Quellen, Bächen und Gräben, außerdem in Bruch- und Auenwäldern. Man findet sie  bis in Höhenlagen von über 2000 m.
Gefährdung
RLVlbg: -/- | D: -+/- | CH: –/-+
Verwendung o.ä.
Sumpfdotterblumen sind als schwach giftig bis giftig einzuordnen.
Als essbar wurden früher die gekochten Wurzeln sowie die noch nicht aufgeblühten Knospen angesehen. Die Blütenknospen wurden dabei in Essig eingelegt und als Kapernersatz gegessen („Deutsche Kapern“). Aufgrund des Anemonin-Gehalts kann es nach reichlichem Genuss solcher „Kapern“ zu Erbrechen, Durchfall und Hautausschlag kommen. Darum sollte man auf den Verzehr von Bestandteilen der Sumpfdotterblume verzichten.
Trivialnamen
Sumpfdotterblume;
Die volkstümlichen, deutschen Bezeichnungen spielen auf die goldgelbe Blütenfarbe an. Sie wird je nach Region auch als Schmalz-, Butter-, Eierblume, Wiesengold oder Goldrose bezeichnet. Der häufigste volkstümliche Name ist jedoch Dotterblume. In der Schweiz ist die Pflanze unter dem Namen Bachbummele bekannt.
Weitere Trivialnamen: Ankeballe, Butterstriegel, Kuhblume, Chrotabluama, Schmalzknollen, Riedrolle…
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Sumpfdotterblume bei Wikipedia Icon_wiki_excellent
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Bam, Obere Walmendinger Alpe Juni 2008