Rispen-Eisenhut 
Aconitum degenii

Lara, Wildental Juli 2007

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Systematik
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Unterfamilie: Ranunculoideae
Tribus: Delphinieae
Gattung: Eisenhut (Aconitum)
Art: Rispen-Eisenhut
Wissenschaftlicher Name
Aconitum degenii  GÁYER
Syn: Aconitum degenii subsp. paniculatum (ARCANG.) MUCHER
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    VII-IX    40-300 cm     Icon_Totenkopf_giftigIcon_Totenkopf_giftig    
Stängel aufrecht oder überhängend, ausgebreitet verzweigt, im oberen Teil klebrig, flaumig-drüsig behaart;
Blätter 3-5-teilig, handförmig, unterseits deutliche Netznervatur;
Blütenstand locker verzweigte Trauben; Blüten zygomorph, hellblau-violett, Helm so breit wie hoch; gebogene Nektarien erreichen Helmgipfel, Stiel der Nektarblätter gebogen;
Samen braun.
Standort
Die Art bevorzugt feuchte Wiesen und Wälder. Man findet sie  bis in Höhenlagen von über 2000 m.
Gefährdung
RLVlbg: 3/+ | D: -/+ | CH: -+/-+
Sehr Giftig
Vorsicht beim Umgang mit der Pflanze und deren Wurzelknollen, Eisenhut ist die giftigste Pflanzengattung Mitteleuropas. Die ganze Pflanze ist giftig, besonders die Wurzelknollen und Samen. Das Gift dringt schon durch Berührung in die Haut ein, dadurch kann es zu Hautentzündungen und schweren Vergiftungen kommen.
Der Rispen-Eisenhut enthält in allen Pflanzenteilen Talatisamin, ein Alkaloid, das dem Aconitin ähnelt. Dadurch dürfte die Pflanze ähnlich giftig wie der Blaue Eisenhut sein.
Trivialnamen
Rispiger Eisenhut
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Rispen-Eisenhut bei Wikipedia
Icon_Link_extern Aconitum degenii bei floraweb.de