Alpen-Kratzdistel
Cirsium spinosissimum

Bam, ↑ oberhalb Walmendinger Alpen Juni 2012, ↓ Ifen Juli 2007

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Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae)
Unterfamilie: Carduoideae
Tribus Cynareae („Disteln“)
Gattung: Kratzdisteln (Cirsium)
Art: Alpen-Kratzdistel
Wissenschaftlicher Name
Cirsium spinosissimum (L.) SCOP.
Merkmale
Icon_Jupiter_ausdauernd    VII-IX   20-80 cm     Icon_essbar
Stängel dick und auf ganzer Länge dicht beblättert;  Laubblätter steif, stechend, tief buchtig und tief fiederspaltig mit dornzähnigen Abschnitten; unteren Blätter gestielt,  obere herzförmig stängelumfassend.
2 oder mehr bleichgelbe, endständige Blütenkörbe, dornig gezähnte, weiß-gelbliche Hochblätter 20 bis 25 mm lang; Röhrenblüten  blassgelb.
Standort
Die Alpen-Kratzdistel kommt nur in den Alpen vor. Standorte sind frische bis feuchte Hochstaudenfluren, insbesondere Bachränder, stickstoffreiche Stellen auf Weiden, zwischen Felsblöcken, auf Gesteinsschutt und in Lägerfluren in Höhenlagen zwischen 1100 und 3000 m.
Verwendung o.ä.
Die dornigen Blätter sind Meisterwerke der Ornamentik und dienten bereits im Mittelalter als Vorlage für Brokatstickerei und gotische Zierrate.
Junge Triebe werden als Spinat oder als Zutat für Frühlingskräutersuppen verwendet. In manchen Alpentälern wurde die Pflanze auch als Schweinefutter gekocht.
Trivialnamen
Stachel-Kratzdistel, Vielstachel-Kratzdistel oder Kratzigste Kratzdistel, Einhacken, Kraftwurz.
Ihr botanischer Name bedeutet Kratzigste aller Kratzdisteln.
Quellenangabe und Links
Textquelle: Icon_Link_extern Alpen-Kratzdistel bei Wikipedia
Icon_Link_extern Cirsium spinosissimum bei infoflora.ch